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 Their Last Year

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 8:31 pm

Hier eine kleine (noch unfertige) Fanfiction zum Thema Harry Potter (passt natürlich prima hierher ;D)
Ich hoffe, es liest trotzdem jemand xD

*Chapter One: Eine neue Masche?

Es war eisig kalt draußen und der Wind blies lautstark gegen die Fenster des Gemeinschaftsraums. Hoch konzentriert las sie noch einmal den letzten Absatz ihres Buches für ‘Alte Runen’ durch und strich sich dabei genervt eine Strähne aus dem Gesicht. Bis zu den Prüfungen hatte sie noch viel zu tun. Als Schulsprecherin musste man schließlich gute Noten haben…

“Du hängst ja schon wieder über den ollen Schulbüchern!”, beschwerte sich Ron, der sich neben sie auf das Sofa setzte und das ‘Alte Runen’ Buch angewidert beäugte.
Sie sah ihn eine Spur gereizt an und erwiderte schließlich: “Ja, Ron. Immerhin möchte ich so viele ‘Ohnegleichen’ wie möglich erreichen.” Mit diesen Worten beugte sie sich wieder über ihr Buch und übersetzte demonstrativ weiter die kryptischen Texte.
“Oh, ich wette, das schaffst du auch ohne die ständige Paukerei! Gönn dir doch auch mal einen Moment Ruhe…”, schlug Ron vor.
Sie war etwas geschmeichelt über seine Worte, und wahrscheinlich hatte er auch Recht. Sie seufzte und legte schließlich - wenn auch ein wenig widerwillig - das Buch zur Seite.

“Ich bin schon wahnsinnig nervös, wegen dem Abschlussball. Ich hatte erst gedacht, ich lade dich ein…
Aber das hat sich ja erledigt. Heute habe ich dann darüber nachgedacht, vielleicht Lavender zu fragen, aber…”, setzte Ron an.
Ach ja, der Abschlussball…
Sie hatte ihn aufgrund der vielen Lernerei völlig vergessen.
Sie würde viel lieber mit Ron hingehen, als mit Draco Malfoy! Aber Dumbledore hatte darauf bestanden, dass die beiden Schulsprecher zusammen hingingen. Malfoy schien auch nicht sonderlich beigeistert von der Nachricht gewesen zu sein, verständlich. Schon wenn sie daran dachte, mit Malfoy dort aufzutauchen und den Abend mit ihm verbringen zu müssen, wurde ihr schlecht. Und sie musste auch noch den Ball eröffnen…

“Hermine…? Hörst du mir überhaupt zu?”, Ron schaute sie leicht beleidigt an.
“Tut mir Leid Ron, ich war gerade in Gedanken…”, antwortete sie entschuldigend, “du musst selbst wissen, ob du Lavender einladen willst.”
“Ja, ich weiß. Ich denke, ich werde sie fragen…, auch wenn sie mir den ganzen Abend auf die Nerven gehen wird!” Ron wirkte etwas verstimmt bei dieser Aussage.

Mittwoch

Das hieß, heute war Vertrauensschülertreffen. Natürlich mussten auch die Schulsprecher anwesend sein. Heute war das Hauptthema der Abschlussball der Siebtklässler. Oh, sie hasste diese Treffen…
Draco Malfoy hatte immer einen unangebrachten Kommentar beizutragen, und dieser Idiot machte noch nicht einmal einen Finger für den Abschlussball krumm, das überließ er alles ihr und lehnte sich selbst zurück…
Typisch arroganter, selbstverliebter Mistkerl!, dachte sie wütend während sie zum Verwandlung Klassenzimmer lief. Professor McGonnagal hatte es großzügigerweise für Treffen zur Verfügung gestellt.

Sie stand jetzt vor der Tür des Klassenzimmers und öffnete sie schließlich mit einem genervten Seufzen. Es waren schon alle da, die Vertrauensschüler, und auch der zweite Schulsprecher. Ron und Ginny waren jetzt die beiden Vertrauensschüler von Gryffindor. Aus Slytherin waren es Blaise Zabini und Millicent Bullstrode. Und aus Hufflepuff und Ravenclaw Hannah Abbott, Ernie McMillian, Micheal Corner und Padma Patil.
Sie schaute in die Runde, Ginny grinste sie freudig an, Ron wirkte sichtlich verärgert. Wahrscheinlich bereute er es jetzt, dass er Lavender doch gefragt hatte…
Sie ließ ihm seit dem keinen Augenblick mehr ihn Ruhe. Na ja, jetzt musste er damit klar kommen. Ihr Blick verweilte einen kurzen Augenblick auf Malfoy, der gelangweilt an einer Wand lehnte und ihre Erscheinung spöttisch betrachtete. “Etwas spät, nicht wahr?”, sagte er herausfordernd. Sie antwortete nicht auf seine Worte, sondern stellte sich, mit genug Abstand, neben ihn und fing an zu sprechen: “Ahem…, also. Wir haben noch Niemanden, der sich um Dekoration kümmert, würde das jemand freiwillig machen?”, fragte sie hoffnungsvoll. Niemand meldete sich dafür. “Das kann Abbott machen…”, sagte Malfoy unbeteiligt. Sie drehte sich zu ihm und sah ihn zornig an. “Eigentlich könntest auch du dich darum kümmern, da du ja sonst keinen Handschlag für diese Abschlussfeier tust”, sagte sie gereizt, “aber wahrscheinlich endet das dann in einem Desaster und die große Halle ist geschmückt in Grün und Silber, also lieber nicht!”
Er hob sichtlich eine Augenbraue, aber sagte nichts darauf. Sie versetzte ihm noch einen kühlen Blick und drehte sich von ihm weg und schaute nun wieder in die Runde. “Nun, da sich kein Freiwilliger meldet, werde ich das wohl übernehmen…”, sagte sie ein wenig verstimmt. “Ich werde dir trotzdem helfen.”, meldete sich Hannah jetzt und lächelte sie an. “Gut. Danke. Dann machen wir das so.” Der Rest des Treffens verlief ganz gut, bis auf die Sticheleien von Malfoy, die sich aber schon so gewohnt war, dass es ihr kaum noch etwas ausmachte.

~*~

“Warum besteht Dumbledore nur darauf, dass die beiden Schulsprecher zusammen zum Abschlussball gehen?”, nörgelte Pansy, “…oh Draco, du tust mir echt leid…, Hermine Granger”, sie spuckte angeekelt auf den Boden.
“Ja, aber wenn Dumbledore es so will, muss ich dem Folge leisten.”, antwortete er knapp. Pansy konnte sich nur nicht damit abfinden, dass er mit Granger, statt mit ihr hinging. Bevor Dumbledore angeordnet hatte, dass die Schulsprecher zusammen zum Ball gingen, hoffte Pansy, dass er sie einladen würde…, da war er sich hundertprozentig sicher.
“Bei freier Wahl hättest du doch mich gefragt, oder Draco?”, fragte sie und warf ihm einen Blick von der Seite zu. Damit wurde sein Gedanke bestätigt. “Ich denke schon…”, gab er ziemlich abwesend zurück.
“Was soll das denn heißen, ‘Ich denke schon’, wen hättest du denn sonst gefragt?” Sie durchbohrte ihn mit zornigen Blicken.
“Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, Pansy, an dieser Schule gibt es noch weitaus mehr Mädchen als dich.”, erwiderte er kalt. Warum musste Pansy immer gleich so aus der Haut fahren? Bei der kleinsten Kleinigkeit wurde sie wütend, aber sie war schon immer sehr impulsiv gewesen. Er seufzte.
“Du bist ein Arschloch, Draco!”, warf sie ihm an den Kopf , sie verschwand und ließ ihn alleine im Gemeinschaftsraum sitzen.

Er beschloss, in die Bibliothek zu gehen, da er ja alleine sitzen gelassen wurde. Er musste sowieso noch viel lernen für die anstehenden Prüfungen. Und immerhin wollte er sein Image als Jahrgangsbester aufrecht erhalten…
Auch wenn er sich diesen Titel mit Granger teilen musste. Granger…
Es machte ihm Spaß, sie zu sticheln, was aber in letzter Zeit nicht mehr den gewünschten Effekt hervorbrachte. Die meiste Zeit ignorierte sie ihn so gut es ging. Sie sprach ihn nur an, wenn es unbedingt nötig war. Zum Beispiel, wenn sie die Streitereien der Quidditchteams zu klären versuchten. Was zwischen ihnen beiden aber meist auch zum Streit führte. Aus irgendeinem Grund, störte ihn ihre Ignoranz.
Eigentlich hatte er besseres zu tun, als über Grangers Verhalten nachzudenken….


~*~

Es war schon spät und sie war eine der wenigen, die noch in der Bibliothek saßen und lernten, na ja…
Sie war mittlerweile jeden Tag hier, um ihr gewünschtes Lernpensum zu erreichen. Im Gemeinschaftsraum konnte sie zwar auch lernen, tat es aber nicht so gerne, da Ron und Harry die meiste Zeit versuchten sie abzulenken. Hier hatte sie ihre Ruhe…

Die Tür ging auf, und da stand er. Na klasse… Selbstgefällig wie immer und mit einem riesigen, bösartigen Grinsen im Gesicht, als er sie erblickte. Er näherte sich langsam und blieb stehen und lehnte sich gelangweilt an ihren Tisch.
“Wie ich sehe, ist unsere Miss-ich-weiß-alles-besser wieder am pauken.”, sagte er und schaute sie an. Sie sah den Spott, an den sie schon so gewohnt war. Erst wollte sie nicht darauf eingehen, aber es war schwer, ihn zu ignorieren, wenn er sich direkt an ihren Tisch lehnte.
“Malfoy, hast du nichts Besseres zu tun, als mich aufzuziehen?”, fragte sie und war ziemlich genervt von seinem Auftreten. Sie hatte jetzt wirklich keine Lust, mit Malfoy zu streiten. Sie wollte das Kapitel abschließen und dann in den Gemeinschaftsraum verschwinden. Aber natürlich nahm er darauf keine Rücksicht…
Natürlich nicht, er war Malfoy!
“Oh, ich merk schon, du bist schlecht gelaunt. Du hast ja nicht einmal gekontert…”, erwiderte er und sein Grinsen wurde breiter.
Gekontert?! Was sollte das denn heißen? Für ihn war das so was, wie ein krankes Spiel? Gut, dann spielte sie halt…
Sie verzog den Mund. “Malfoy, kümmere dich um deinen eigenen Müll…, vergnüg dich mit deiner ach so geliebten Parkinson, oder versuch das bis jetzt noch nicht entdeckte Gehirn von Crabbe zu finden. Aber lass mich einfach in Frieden, denn wie du siehst, hab ich zu tun.” sie wedelte mit dem ‘Zaubertränke für Fortgeschrittene’ Buch vor seinem Gesicht herum, um zu demonstrieren, dass sie beschäftigt war.
“Oh ja, als ob du es nötig hättest, jeden Tag deine Zeit mit den ranzigen Büchern in der Bibliothek zu verbringen…”
War das jetzt ein Kompliment…? Nein, wohl eher nicht.
“Verschwinde einfach. Ich habe keine Lust auf derartige Auseinandersetzungen, Malfoy.” Sie schlug ihr Buch wieder auf und studierte weiter die Anleitungen für verschiedene Zaubertränke, die wahrscheinlich in den Prüfungen drankamen.
Er lehnte immer noch an ihrem Tisch, sie wurde noch verrückt! Er stand einfach nur da und beobachtete sie, das machte sie ganz nervös.

Endlich war sie durch, sie hatte alles gelesen und sich eingeprägt, was sie sich für heute markiert hatte. Er war immer noch da, aber inzwischen lehnte er nicht mehr am Tisch, sondern hatte sich einen Stuhl herbeigezogen, sich an den Tisch gesetzt und ebenfalls seine Bücher studiert. Sie packte ihre Sachen ein und stand auf. Malfoy schaute auf.
“Lernpensum für heute beendet?”, fragte er gespielt freundlich.
“Ja.”, antwortete sie knapp, und verschwand. Aber nicht, ohne ihm vorher einen tödlichen Blick entgegenzubringen, doch er grinste unverwandt. Sie hatte die Bibliothek verlassen und war auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum und dachte über Malfoys seltsames Verhalten nach. Wollte er sie jetzt mit seiner Anwesenheit und falscher Freundlichkeit strafen? Das war doch sonst nicht seine Art. Dieser Idiot ließ sich auch keine Möglichkeit entgehen, sie auf die Palme zu bringen…

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The Ghost
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 9:23 pm

ich fins gut mal sehen was wird!

weitöööör
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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 9:43 pm

Hier kommt der zweite Teil auch schon ;D

*Chapter two: Problemzone: Abschlussball



In seinem Kopf plante er schon den Abschlussball, er würde etwas Schlichtes tragen, wahrscheinlich in Schwarz. Er hoffte, dass Granger bei der Kleiderwahl nicht zu weit daneben griff. Denn neben ihm musste sie wenigstens halbwegs gut aussehen. Sie war hübsch…
Sie hatte schöne Haut und ein hübsches Gesicht, und würde sie sich noch die Haare kämmen, konnte sie durchaus eins der hübschesten Mädchen an der Schule sein, aber sie selbst legte ja nicht wirklich Wert aus Aussehen.

Im Gegensatz zu Pansy…
Sie brauchte täglich fast eine Stunde, um sich zu stylen. Es schmeichelte ihm früher, wenn sie stundelang für ein Date herausputzte. Heute reizte es ihn nicht mehr besonders. Es ging ihm eher auf die nerven, so lange warten zu müssen, doch wenn er etwas sagte, ging Pansy wieder in die Luft und das wollte er ganz sicher nicht riskieren.

“Mr Malfoy, ich wäre höchst erfreut, wenn sie in meinem Unterricht aufpassen würden”, ermahnte ihn Professor McGonnagal. Er schreckte aus seinen Gedanken hoch. Er sollte im Unterricht konzentrierter sein, McGonnagal suchte sowieso schon immer nach Gründen, um ihn maßregeln zu können. Er warf einen flüchtigen Blick rüber zu Granger, die ihn missbilligend betrachtete, aber den Blick sofort abwandte, als er hinsah. Selbstzufrieden stellte er fest, dass ihre Wangen sich leicht rot färbten. Potter neben ihr grinste nur schadenfroh.

Er wandte den Blick wieder Professor McGonnagal zu. “Tut mir leid, Professor. Ich werde jetzt aufpassen”, entschuldigte er sich. Sie schaute ihn noch missbilligend an, bevor sie sich wieder dem Unterricht widmete.



~*~

“Hast du schon ein Kleid für den Abschlussball?”, fragte Ginny sie und schaute Hermine erwartungsvoll an. Sie hatte immer noch überhaupt keine Lust auf diesen bescheuerten Ball. “Nein.”, antwortete sie und hatte gar keine Lust auf dieses belanglose Thema. “Dann wirst du dir doch bestimmt eins Aussuchen gehen, oder? Ich könnte mitkommen und dich beraten und dann…” “Ginny!”, Sie schnitt ihr das Wort ab, “ich hab mir ehrlich gesagt noch überhaupt keine Gedanken gemacht über mein Kleid oder Sonstiges…”, antwortete sie wahrheitsgemäß. “Was?”, fragte Ginny und wirkte erschüttert. “Aber Hermine! Es ist immerhin der Abschlussball!”, sie betonte dieses Wort unnötig, “da musst du dir doch Gedanken machen. Oh, wäre das mein Abschlussball. Ich wäre total aufgeregt und würde mich wenigstens freuen.” Ginny war verärgert, das merkte man ihrer Stimme an. Immer wenn Ginny sauer war, erinnerte sie Hermine an Mrs Weasley, die Ähnlichkeit war echt verblüffend. “Ja, vielleicht würde ich mich sogar freuen, wenn ich dort nicht mit Malfoy auftreten müsste!” Verstimmt blickte sie aus dem Fenster. “Ach komm schon! Du musst ja nicht den ganzen Abend an seinem Rockzipfel hängen. Außerdem kann ich nächstes Jahr auch nicht mit meinem Wunschpartner zum Ball gehen, da Harry dann ja nicht mehr hier ist!” “Ja, ich weiß…” Sie gab sich geschlagen, sie wollte sich nicht mit Ginny streiten. Mit ihr konnte sie immerhin über all die Dinge sprechen, über die sie mit Harry und Ron nicht sprechen konnte. Das sollte man lieber nicht aufs Spiel setzen.

In diesem Augenblick betraten Harry und Ron den Gemeinschaftsraum, Ron wirkte leicht aufgebracht. Sie setzten sich auf ein Sofa gegenüber von Ginny und Hermine. Hermine musterte Ron besorgt. “Was ist los mit dir, Ron?”
“Was mit mir los ist, das fragst du echt noch? Lavender ist mit mir los, was sonst?” Oh, das war es also wieder. Ron fuhr fort: “sie macht mich fertig, ich glaube, sie denkt, dass ich wieder was von ihr will. Sie hat mir das hier gegeben.” Er holte etwas aus der Innentasche seines Umhangs und gab es Hermine, die es mit einem Schmunzeln betrachtete. Es war ein goldener Herzanhänger auf dem ‘Won-Won + Lav-Lav ‘eingraviert war. Ginny brach in lautes Gelächter aus und auch Hermine konnte sich das lachen nicht mehr verkneifen. “Na ja, Ron. Sieht aus, als hättest du doch wieder eine Freundin”, feixte Ginny. Ron entriss Hermine den Anhänger und blickte die beiden lachenden Mädchen finster an. “Oh ja, macht euch nur lustig.”, raunte er und verschwand darauf im Jungenschlafsaal.
“ … das war aber nicht besonders nett.”, maßregelte Harry die Mädchen, die mittlerweile aufgehört hatten, zu lachen. “Tut uns leid”, sagten sie im Chor. “aber das ist echt albern”, meinte Ginny mit einem verschmitzen Grinsen. “Oh ja, Lavender hat sich mal wieder selbst übertroffen”, gluckste Hermine.

~*~


Er lief über das Hogwartsgelände, es war eisig kalt hier draußen. Doch bald war Hogsmeade Wochenende für die Siebtklässler … das Letzte.
Er seufzte und schaute runter zum See. Granger und die kleine Weasley standen dort und führten eine Unterhaltung. Nun ja, es sah eher aus, wie eine Diskussion. Langsam und unauffällig näherte er sich den beiden, um das Gespräch zu belauschen. Er stellte sich einige Meter entfernt hinter einen Baum, aber bekam alles mit.
“ … oh Ginny, eigentlich habe ich überhaupt keine Lust dazu.”, sagte Granger entnervt.
“Hermine, du musst dir endlich ein Kleid besorgen!”, meckerte Weasley.
“Mir ist der Ball nicht so wichtig.”, erwiderte Granger trotzig und verschränkte die Arme vor der Brust. “Ach, du willst da also nackt auftauchen, oder doch im T-Shirt und in Jogginghose?”, fragte die kleine Weasley gereizt und blickte Granger herausfordernd an. “Nein! Ich …”, setzte Granger an und seufzte dann, “du hast ja recht … dann werde ich mit dir ein Kleid aussuchen gehen.”, gab sie sich geschlagen. “Fein.” die kleine Weasley grinste überlegen. “Da gibt es nur ein Problem Ginny”, meinte Granger.
Weasley runzelte die Stirn. “Und das wäre?”
“Nun ja, wir haben nächste Woche Hogsmeade Wochenende und ihr nicht…”
Weasley schaute nachdenklich in die Ferne und plötzlich erstarrte sie. Oh nein! Hatte sie ihn entdeckt? Er hielt die Luft an. Er wollte sich jetzt ganz bestimmt nicht mit Granger und der kleinen Weasley kämpfen und sich ihnen zur Rede stellen müssen, warum er sie belauscht hatte. Die frage konnte er sich allerdings selbst nicht beantworten. Neugier? Er war schon immer neugierig gewesen. Weasley schaute noch einmal argwöhnisch in seine Richtung, bevor sie den Blick abwandte. “Was ist denn da?”, wollte Granger wissen. Doch Weasley schüttelte nur den Kopf und fuhr mit der unterbrochenen Diskussion fort. “Nun, ich denke, wir sollten Dumbledore fragen, ich denke, er wird mal eine Ausnahme machen.”, ermutigte sie Granger, die immer noch nicht besonders glücklich aussah.

Er konnte nicht zulassen, dass Granger und Weasley zusammen ein Kleid aussuchen gingen. Zwei Mädchen mit Geschmacksverirrung. Aber er hatte schon einen Plan…

~*~


Sie standen vor Dumbledores Büro und blickten einander an. “Weißt du das Passwort”, fragte Ginny. “… ähm, nein. Eigentlich nicht. Aber wir sollten einfach mal das gesamte Süßigkeitensortiment durchgehen…”
“Ähm… ok. Säuredrops?” Nichts geschah.
“Schokofrösche?” Hermine sah den Wasserspeier erwartungsvoll an, doch er regte sich nicht im Geringsten. So versuchten sie seit einer haben Stunde das Passwort herauszufinden, bis Professor McGonnagal um die Ecke bog und die Mädchen mit einem fragenden Blick musterte. “Und was bitte, soll das werden, Miss Granger, Miss Weasley?”, fragte sie mit scharfem Ton. Die Mädchen drehten sich erschrocken um, sie hatten die Professorin nicht bemerkt. Hermine sah sie mit einem schuldbewussten Blick an. Ginny meldete sich zu Wort: “Nun Professor, wir müssen dringen mit dem Schulleiter sprechen, doch blöderweise wissen wir das Passwort nicht.”
Sie warf der Professorin einen entschuldigenden Blick zu. “Nun, Miss Weasley. Sie hätten auch zu mir kommen können und mich nach dem Passwort fragen können.” Hermine seufzte, sie kam sich ziemlich dumm vor. “Ja, darauf hätten wir auch kommen können, Ginny…”, sagte sie und ärgerte sich über ihre Dummheit. “Aber, meine Damen. Was wollen sie denn so wichtiges mit dem Schulleiter besprechen?”, fragte Professor McGonnagal.
“Na ja…”, meldete sich jetzt Hermine. “es geht um das Hogsmeade Wochenende. Ginny würde gerne mitkommen, aber dafür brauchen wir ja das Einverständnis des Schulleiters…” Die Professorin nickte. “Ja, das sollten sie am besten mit ihm besprechen. Das Passwort lautet Geleebohnen.” Sie lächelte die Mädchen an und verschwand. Hermine nannte das Passwort, daraufhin bewegte sich der Wasserspeier und gab die sich bewegende Treppe frei.

Angekommen vor der großen, dunklen Holztür, klopfte Hermine zweimal, bevor eine ruhige Stimme sagte: “Herein.”
Sie öffnete die Tür uns der Schulleiter lächelte sie sanft an.
“Was kann ich für sie beide tun, Miss Granger und Miss Weasley?”
“Ähm … Professor, wir hätten da eine Bitte.”, sagte Hermine gewand an Dumbledore, der unverwandt lächelte. “Ja, Miss Granger?”
“Na ja, wir nächstes Wochenende ist ja der Ausflug für die Siebtklässler nach Hogsmeade geplant. Und der für die Sechstklässler ist erst einige Wochen später. Und … “
“Und sie wollten mich fragen, ob ich Miss Weasley gewähren würde, sie zu begleiten”, beendete Dumbledore ihren Satz.
“Ja.”, antwortete Hermine knapp.
“Und wieso wollen sie Miss Weasley als Begleitung mitnehmen?”, fragte Dumbledore.
“Nun, da bald der Abschlussball ansteht, müsste ich mir noch angemessene Kleidung besorgen… aber ich bin nicht besonders gut in so etwas.”, gab sie beschämt zu, “und Ginny würde mich beraten.”
“Nun, der Abschlussball ist eine wichtige Angelegenheit, das sollte man schon angemessen gekleidet sein …”, überlegte Dumbledore. Und Ginny grinste Hermine gewinnend an. “ich glaube, ich könnte da etwas für sie tun.”, sagte Dumbledore mir ruhiger Stimme und einem freudigen Gesichtsausdruck. Hermine und Ginny lächelten den Schulleiter warm an.
“Vielen Dank, Professor.”, trällerte Ginny fröhlich.
“Nichts zu danken, ich werde das mit Professor McGonnagal klären. Und nun macht euch auf den Weg zum Abendessen.”
Sie Mädchen verließen gut gelaunt das Büro und steuerten die große Halle an.

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Lily Wolfe
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:03 pm

Ich find die Story super. Bin mal gespannt, wies weitergeht

*selbst HP-Fan bin*

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:05 pm

Jaja, Damon hat vorgesorgt... die nächsten Chaps hab ich auch schon ;D hier bittschöööö:

*Chapter three: Ein Besuch in Hogsmeade


“Man, muss es so kalt sein? Ich erfriere noch!”, wütete Pansy
“Dann hätte sie sich vielleicht eine dickere Jacke anziehen sollen, verdammte Scheiße…”, murmelte Draco in sich hinein.
“Hast du was zu sagen, Draco?”, knurrte Pansy.
“Nein. Ich hab nur mit mir selbst gesprochen…”, antwortete Draco ausweichend und Pansy funkelte ihn an. “Gut.”, sagte sie mit warnender Stimme. Es war relativ voll in Hogsmeade, trotz des schlechten Wetters, waren doch einige Schüler gekommen. Sie waren gerade auf dem Weg zum ‘Honigtopf‘, als Blaise vor einem Laden mit knallig bunten Schaufenstern wie angewurzelt stehen blieb und aufkeuchte.
Pansy sah ihn argwöhnisch an. “Was ist denn los Blaise, du siehst ja aus als ob…”, sie beendete ihren Satz nicht. sondern starrte ebenfalls den auffallend bunten Laden an. Auch Draco war mittlerweile stehen geblieben, doch er war nicht zu einer starren Maske geworden, sondern blickte resignierend in das Schaufenster. Über der Eingangstür war ein riesengroßes, grelles Schild angebracht, auf dem ein auffälliger Schriftzug prangte. ‘Weasley zauberhafte Zauberscherze‘.
In den Schaufenstern knallte und explodierte einiges und ein großes Sortiment von Scherzartikeln waren ohne System aufgereiht. Darunter Kotzpastillen, mit denen er ja leider schon Erfahrungen gemacht hatte.
“Gibt’s ja nicht…”, murmelte Blaise.
“Die Weasleys tragen ja gerne dick auf.”, raunte Draco und wandte sich mit wenig Interesse ab.
“Ich wusste nicht, dass sie jetzt auch eine Filiale in Hogsmeade haben.”, meinte Pansy, die den Laden mit mehr Interesse musterte als Draco.
“Ich auch nicht.”, erwiderte Blaise, der ziemlich beeindruckt schien. Draco stöhnte entnervt auf. “Ja, ganz klasse, jetzt wissen wir es ja! Können wir weitergehen, mir wird allmählich kalt.”, zischte er und wurde langsam wütend.
Doch seine Freunde beachteten ihn nicht, sondern betraten neugierig den Laden. Na toll, jetzt wurden seine Freunde auch noch zu Verrätern. Er schaute sich in alle Richtungen um, bevor auch er den Laden betrat. Seine Augen weiteten sich für einen kurzen Augenblick, bevor er seine Fassade wieder errichtet war und sein Gesicht wieder einen kühlen Ausdruck annahm.
Pansy und Blaise beäugten beeindruckt das riesengroße Sortiment von Scherzartikeln, als plötzlich zwei Gestalten auftauchten.
“Was für eine Überraschung, euch in unseren Laden begrüßen zu dürfen.”, sagte einer der Weasley Zwillinge und grinste die drei Slytherins an.
Der andere Zwilling schnappte sich Pansy und führte sie zu einem Regal, das vollgestellt war mit Rosa Produkten. Er sah nur, wie sich ihre Augen weiteten, als einer der Zwillinge ihr eine Rosa Fläschchen in die Hand drückte und sie darüber aufklärte, dann lächelte sie verschwörerisch und widmete sich den anderen Produkten.
“Kann ich euch irgendwie behilflich sein?”, fragte der Weasley Zwilling, der immer noch grinsend vor ihnen stand. Draco blickte sich mürrisch um, eigentlich wollte er nur verschwinden. Aber er musste zugeben, dass es erstaunlich war, wie viel Kundschaft sie hatten.
“Ja, was ist das?”, fragte Blaise und zeigte auf ein unscheinbar wirkendes Buch. “Oh, an deiner Stelle würde ich es nicht aufschlagen.”
“Warum nicht?” Blaise schaute das Buch verwundert an.
“Wenn du es aufschlägst, dann wird es dich versuchen, dich zu fressen.”, lachte der Weasley Zwilling.
“Es wird was?”, fragte Blaise geschockt und warf das Buch, das er gerade in die Hand genommen hatte zu Boden. Der zweite Zwilling tauchte wieder auf und sah Blaise belustigt an.
“Na ja, erinnert ihr euch noch an die Monsterbücher in eurem dritten Schuljahr?”, fragte er.
“Oh ja, nur allzu lebhaft.”, sagte Draco verstimmt.
“Tja, die haben und auf die Idee gebracht.” Die Zwillinge lachten. Blaise schauderte und brachte etwas Raum zwischen sich und dem Regal mit den brutalen Büchern. Auch die Zwillinge verschwanden und widmeten sich wieder ihren anderen Kunden
“Was ist denn, Malfoy? Deine Freunde wirken wesentlich interessierter als du.”, feixte eine bekannte Stimme. Draco wandte sich um und funkelte die kleine Weasley zornig an, die ihn höhnisch angrinste.
“Verschwinde Weasley.”, antwortete er resignierend. Er würde sich jetzt nicht die Blöße geben und hier mitten im Laden herumschreien. Immerhin war sie die kleine Schwester der Ladenbesitzer. Granger stand dicht hinter der kleinen Weasley und würdigte ihn keines Blickes.
“Komm Hermine, anscheinend hat Malfoy heute besonders schlechte Laune und wir müssen ja eh noch… woanders hin.”, raunte sie und warf ihm noch einen tadelnden Blick zu, bevor sie Granger vor sich her aus dem Laden schob. Ungläubig schaute er den beiden hinterher, bevor er den Kopf schüttelte und Wut in ihm aufflammte.
“Pansy, Blaise!”, rief Draco und seine beiden begeisterten Freunde drehten ihm das Gesicht zu, beide mit einem fragenden Blick. “Wir gehen!”, knurrte er sie an und verließ den Laden, doch als er wieder in der klirrenden Kälte stand, musste er mit Entsetzen feststellen, dass sie ihm nicht gefolgt waren. “Verräter!“, zischte er. Mehr als zornig lief er die Straße entlang,
‘Die Drei Besen’ im Visier. Er brauchte jetzt dringend ein Butterbier.

~*~




Gehetzt lief sie ihrer Freundin hinterher, die sie am Handgelenk gepackt hielt.
“Müssen wir so rennen, Ginny? Wir haben doch Zeit!”, meckerte Hermine.
“Jetzt hör auf hier rumzunörgeln! Je eher wir da sind, desto eher können wir uns auf die Auswahl stürzen.”, sagte Ginny voller Vorfreude.
Hermine murmelte etwas unverständliches und fluchte vor sich hin, bis sie vor einem kleinen Laden in einer Seitenstraße anhielten. Im Schaufenster war eine Auswahl von verschiedenen Abendkleidern. Hermine seufzte, als Ginny fröhlich trällerte: “Da sind wir also.”
Dann drückte Ginny die Tür auf und sie betraten einen engen, stickigen Raum, wo sie eine kleine, füllige, aber ziemlich freundlich wirkende Verkäuferin erwartete.
“Oh, sie müssen Miss Granger und Miss Weasley sein.”, sagte sie lächelnd. Verblüfft sahen sich die Mädchen an. Dann wandte sich Hermine an die Verkäuferin.
“Ja, aber … aber woher wissen sie das?”, fragte sie verwirrt.
“Nun ja. Gestern Abend war ein junger Mann hier. Er hat ein Kleid für sie ausgesucht und es auch schon bezahlt. Er meinte, dass sie in Begleitung eines rothaarigen Mädchens kommen würden.”, erzählte die nette Verkäuferin und lächelte entschuldigend. “Tut mir leid, wenn ich sie überrumpelt habe.”, fügte sie hinzu.
“Kein Problem. Aber… wer war den dieser Junge Mann?”, fragte Hermine neugierig. Aber die Verkäuferin hob die Hände und sagte: “Oh, tut mir leid, aber ich darf nichts verraten. Er wollte anonym bleiben.”
“Oh. Ähm… ja, dann…” murmelte Hermine immer noch verwirrt.
Die Verkäuferin musste lachen bei Hermines Anblick.
“Ich denke, ich werde ihnen mal das Exemplar zeigen.”, warf sie dann grinsend ein und verschwand in einem Hinterzimmer.
Währenddessen wandte sich Hermine an Ginny.
“Du hast doch nichts damit zu tun oder? Fragte Hermine argwöhnisch und verengte die Augen. Ginny hob die Augenbrauen und feixte.
“Sehe ich etwa aus wie ein junger Mann?”
“Nein. Natürlich nicht. Aber es kann doch sein, dass du jemanden beauftragt hast…”, spekulierte sie. Ginny verzog den Mund.
“Du vertraust mir auch kein bisschen oder?”, murmelte sie und lächelte traurig.
“Oh doch, Ginny! Ich dachte nur…”, sagte sie kleinlaut. Doch sie konnten ihr Gespräch nicht weiterführen, da die Verkäuferin wiederkam, mit einem dunkelgrünen Kleid auf den Armen. Und hängte es an einen leeren Kleiderständer, damit die beiden Mädchen es betrachten konnten. Ihre Augen weiteten sich und Hermine schritt auf das Kleid zu und strich mit der Hand über den weichen Stoff. Es war schlicht und nicht allzu tief ausgeschnitten. Es war Rückenfrei, die Träger liefen am Hals zusammen. Bis zur Taille war es gerade geschnitten und mit grüner Spitze besetzt, ab der Hüfte leicht ausladender und reichte bis zum Boden. Es war einfach wunderschön.
“Wow.”, mehr brachte sie nicht hervor.
“Du solltest es anprobieren.”, sagte Ginny und sah Hermine erwartungsvoll an. Hermine lächelte, nahm das Kleid von der Stange und verschwand im hinteren Teil des Ladens. Ein paar Minuten vergingen, in denen Ginny ungeduldig mit den Fingern auf dem Tresen trommelte. Dann kam Hermine hervor und Ginnys Augen füllten sich mit Tränen. Hermine grinste zaghaft und fragte: “Und? Wie sehe ich aus?” Doch anstatt eine Antwort zu erhalten rannte Ginny auf sie zu und umarmte sie. Hermine legte ihr eine Hand auf den Rücken und sagte: “Ich bin froh, dass es dir gefällt.”
Ginny ließ sie los und starrte Hermine unverwandt an.
“Gefallen? Oh Hermine, du siehst einfach umwerfend aus!”
Glücklich über das Kompliment nahm sie ihre Freundin wieder in die Arme.
“Danke…”

~*~


Nachdem er sich sicher war, dass die beiden Mädchen den Kleiderladen verlassen hatten, ging er zielsicher darauf zu und öffnete kein bisschen zögernd die Tür. Die Verkäuferin schaute zuerst überrascht auf, aber lächelte dann, als sie ihn erkannte.
“Ah, Mr Malfoy. Es ist schön, sie zu begrüßen.”, sagte sie in höflichem Ton.
“Danke, das kann ich nur erwidern.”, säuselte Draco und grinste sie charmant an.
“Und?”, fragte er neugierig, “hat ihr das Kleid gefallen?”
“Aber sicher, Mr Malfoy. Es war ja auch eine hervorragende Wahl. Ihre Freundin hatte sogar Tränen in den Augen.”
Mit sich selbst zufrieden verabschiedete er sich grinsend von der Verkäuferin und verließ zufrieden den Laden. Wenn Granger wüsste…, dachte er und sein Grinsen wurde noch eine

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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:11 pm

Und weiter gehts xD

*Chapter four: Aufgedeckt

Geschichte der Zauberei…
Professor Binns klärte sie gerade über die Hexenjagd der Muggel auf. Wie Ironisch, dachte Draco hämisch. Niemand schien sich wirklich für dieses Thema zu interessieren… bis auf Granger. Sie machte sich eifrig Notizen. Natürlich. Die Gryffindor-Prinzessin musste ja in allen Fächern herausragend sein. Seine Noten waren auch immer mehr als zufriedenstellend, doch im Gegensatz zu Granger versuchte er nicht krampfhaft ausschließlich ‘Ohnegleichen’ zu bekommen…
“Weiß jemand aus der Klasse, was die Muggel mit den ‘Hexen’ machten?”, fragte der alte Geist an die Klasse gewand.
Grangers Hand fuhr in die Höhe. …wie konnte man auch etwas anderes erwarten?
“Ja, Miss Granger?”, forderte der Geschichtslehrer sie zum Sprechen auf.
“Nun, sie wurden gefoltert, bis sie zugaben, dass sie Hexen waren. Auch wurden fälschlicherweise Muggel beschuldigt, Zauberei zu beherrschen.
Letzten Endes wurden sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt.”, sprudelte es aus ihr heraus.
Professor Binns lächelte leicht.
“Das ist richtig. Zehn Punkte für Gryffindor.”, sagte er immer noch lächelnd.
Dann fuhr er damit fort, sämtliche Details zu berichten.
Draco stöhnte gelangweilt auf.
“Bei Merlin, muss diese verdammte Granger immer alles wissen?”, fluchte Pansy und warf einen tödlichen Blick in Richtung der Gryffindors.
“Du könntest dich ja auch mal etwas informieren, um Slytherin ein paar Hauspunkte einzubringen”, gab er zynisch zurück und blickte kalt das schwarzhaarige Mädchen neben sich an.
Diese verzog den Mund.
“Bist du jetzt auf der Seite des verfluchten Schlammbluts?” Spöttisch hob sie die Augenbrauen.
“Nein, Natürlich nicht. Aber sie ist schlau und wissbegierig, das muss man ihr schon lassen.”
Pansy gefielen diese Worte anscheinend überhaupt nicht. Sie schnaubte verächtlich und begann dann damit, auf einem leeren Blatt Pergament herumzukritzeln.


~*~



Beim Vertrauensschülertreffen lief es heute ziemlich ruhig ab. Sogar Malfoy hielt sich zurück, was das ‘zynische-Bemerkungen-machen’ anbetraf.
Und das war für ihn sehr ungewöhnlich. Aber sie wollte sich nicht beklagen. Nein, ganz sicher nicht. Es war mal ganz angenehm, nicht alle paar Minuten unterbrochen zu werden.

Als die Schulsprecher das Treffen für abgeschlossen erklärten, verließen die Vertrauensschüler allmählich das Klassenzimmer.
Hannah Abbott hatte sie in ein Gespräch verwickelt. Sie wollte erst mit Hermine die Farbe der Dekoration besprechen. Und zeigte ihr anhand von herbeigezauberten Farbmustern, wie sie es sich ungefähr vorstellte. Hermine war schon recht zufrieden mit dem, was Hannah ihr vorschlug.
Und so waren sie irgendwann auf das Thema Kleiderwahl gekommen…
Hermine begann zu erzählen.
“Am Hogsmeade Wochenende wollte ich mit Ginny ein Kleid aussuchen gehen, aber als wir den Laden betraten meinte die Verkäuferin, ein junger Mann habe mir schon ein Kleid ausgesucht und bereits bezahlt…”
Es verwirrte sie immer noch. Wer würde ihr ein Kleid kaufen? Und dann noch anonym? Ginny und sie hatten Tagelang spekuliert, aber sind zu keinem Schluss gekommen…
“Wie?”, erwiderte Hannah irritiert, “jemand hat dir ein Kleid gekauft?” Sie legte die Stirn in Falten.
“Ja, ich war… auch ziemlich überrascht.”, sagte Hermine und war etwas belustigt über Hannahs Gesichtsausdruck. So musste sie auch ausgesehen haben, als sie dort in dem kleinen, stickigen Laden stand.
Hannah schüttelte den Kopf und musterte Hermine neugierig.
“Und? Ist es schön? Hast du es genommen?”, fragte sie mit glitzernden Augen.
“Ähm… ja. Es ist Wunderschön. Hätte nicht gedacht, dass ein Junge so guten Geschmack hat.” Hermine grinste verschmitzt.
Sie waren mittlerweile die einzigen, die noch im Klassenzimmer standen.
“OH NEIN!”, rief Hannah aufgebracht und schaute entsetzt auf die große Wanduhr, “Ich muss jetzt los, sonst komme ich wieder zu spät zu Zauberkunst. Professor Flitwick würde nicht sehr begeistert sein! Bis dann Hermine!” Und ehe sie sich versah, war auch sie verschwunden.

Plötzlich regte sich etwas in hinteren Teil des Klassenzimmers. Wachsam drehte sich Hermine um und fixierte etwas, was dort im Schatten stand. Sie verengte die Augen, bevor sie erkannte, was es war. Oder besser gesagt, wer es war.
Draco Malfoy lehnte hinten im Schatten an der Wand. Mit verschränkten Armen und wie üblich in einer lässigen Haltung. Ein Grinsen in seinem Gesicht, mit einem Anflug von Hohn.
Hermine verdrehte die Augen. Darauf konnte sie jetzt sicherlich verzichten. Sie wollte gerade ihre Tasche schultern, als er zu sprechen begann:
“Seit wann machst du mir denn Komplimente, Granger?”
Sie wandte sich seinem Gesicht zu und starrte verwirrt in dessen silbergrauen Augen.
“Ich kann dir nicht ganz folgen, Malfoy.”
“Ach nein?” Sein Grinsen wurde breiter.
“Nein…”
“Aber du kannst doch sonst alles.”, spottete er und seine kalten Augen fixierten sie.
“Wenn du auf Streit aus bist, Malfoy, dann…”, sie konnte nicht weitersprechen, da er eine Hand erhoben hatte und sie damit zum schweigen gebot. Nun sprach er selbst.
“Ich bin ganz und gar nicht auf Streit aus, Granger…”
Sie musterte ihn missbilligend. Nein, er war ja nie auf Streit aus…, dachte sie sarkastisch.
Ihr kam wieder in den Sinn, worum es in dieser Konversation ursprünglich ging.
“Du meintest, ich hätte dir ein Kompliment gemacht? Kann ich mich ehrlich gesagte nicht dran erinnern.” Ihr Blick wurde eine Spur kühler.
“Du kannst dich nicht daran erinnern?”, fragte er mit gespieltem Entsetzen., “Dann denk mal scharf nach - “
Sie runzelte die Stirn. Was laberte Malfoy da wieder für einen Schwachsinn? War er jetzt völlig durchgedreht?
“ - denn eben meintest du noch, ich hätte einen guten Geschmack.”
Was? Wann hatte sie jemals gesagt, Draco Malfoy hätte…”
OH! Er meinte doch nicht…
Nein, das machte keinen Sinn…, aber? Aber, wenn doch?
“D-Du meinst doch etwa nicht, dass -”
“ - dass das Kleid von mir war?”
Ihr Mund klappte auf. Warum sollte Draco Malfoy ihr ein Kleid für den Abschlussball kaufen? Das ergab absolut keinen Sinn!!
“Was ist denn, Granger? Sprachlos…?” Hämisch betrachtete er ihre bestürzte Gestalt.
Und jetzt machte er sich auch noch über sie lustig…
“Was soll das?”, fragte sie argwöhnisch und ihr Blick verhärtete sich. Gut, sie hatte sich wieder gefasst.
“Was soll was?” Er hatte eine unschuldige Mine aufgesetzt.
“Warum tust du das…?”
“Warum tu ich was?” Bei Merlins rosa Unterhose, er sollte bloß aufhören mit diesem albernen Spielchen! Sonst würde sie eine Horde Flüche auf ihn abfeuern und es war ihr egal, ob sie dafür Ärger bekommen würde!
“Malfoy!!”, zischte sie zornig.
Er sah gelassen in ihr wutverzerrtes Gesicht und lächelte bloß süffisant.
“Granger?”
Sie kochte.
“HÖR AUF DAMIT!”, brüllte sie und sah schwer atmend in sein erschrockenes Gesicht, “entweder du sagst mir jetzt, warum du dich dazu herabgelassen hast, mir ein Ballkleid zu kaufen, oder ich werde dich gegen die Wand fluchen!”, schrie sie ihn an.
Er wirkte verblüfft, ganz bestimmt hatte er nicht mit so einem Ausbruch gerechnet, doch ruhig bleiben, wäre zu viel verlangt. Er war als einziger dazu fähig, sie zu solchen Ausbrüchen zu bewegen.
“Ist ja gut.”, sagte er gereizt, “ich habe dir dieses dämliche Kleid aus dem einfachen Grund gekauft, damit ich auf dem Abschlussball nicht neben einem schlecht gekleideten Schlammblut auftauchen muss! Zufrieden?” Jetzt atmete auch er schwer und funkelte sie an.
Ah, sie wusste, er musste einen eigennützigen Grund haben, ansonsten wäre er nicht Draco Malfoy…
Was bildete er sich eigentlich ein?
“Malfoy, ich hab jetzt wirklich keinen Nerv, mit dir hier rumzustreiten! Außerdem wartet Ginny schon auf mich. Also, wenn du mich entschuldigen würdest”, zischte sie und verließ geradewegs den Raum.

Im Gryffindorgemeinschaftsraum traf sie auf Ginny, die sie fragend anblickte.
“Wo warst du? Ich hab gewartet…”, sagte sie beleidigt und zog eine Schnute.
“Tut mir leid. Hannah hat mich noch aufgehalten…”
Sie lächelte entschuldigend.
“Aber das ist noch nicht alles…”, fuhr Hermine fort, “…ich weiß jetzt, wer das Kleid ausgesucht hat…”, ihre Miene wurde finster und Ginnys Augen weiteten sich vor Neugierde.
“Und? Wer ist es?”, fragte sie voller Erwartung.
Doch als Hermine nur das Gesicht verzog, stupste ihre Freundin sie an.
“Jetzt sag schon … ist es … ist jemand es schlimmes?”
“Ähm … eigentlich…”
“HERMINE!”, Ginny verlor langsam die Geduld, “jetzt rück schon mit der Sprache raus oder ich zwinge dich dazu!”, raunte sie, doch dann folgte ein teuflischen Grinsen.
“…es ist Malfoy, nicht?”
Hermines Gesichtszüge entglitten ihr vor Überraschung.
“Woher weißt du das?”
Ginny grinste breiter
“Warum solltest du sonst so reagieren? Außerdem ist er dein Ballpartner und wenn man eins und eins zusammenzählt.”
“Ich bin nicht drauf gekommen … und ich wäre auch nie drauf gekommen…”, gab Hermine kleinlaut zu.
“…Malfoy hat einen guten Geschmack.”, sagte Ginny abwesend, “aber sag, wie hast du es dann herausgefunden?”, fragte sie dann mit gerunzelter Stirn.
“Er hat mir aufgelauert, als Hannah den Klassenraum verlassen hat, ist er aus dem Schatten getreten, ich hatte ihn vorher gar nicht bemerkt und Hannah auch nicht. Dann hat er es mir aus die Nase gebunden … wie immer, fühlte er sich unheimlich überlegen, ich bin einfach gegangen, weil ich seine Provokationen nicht mehr ertragen hab.”, erzählte Hermine ruhig und Ginny hörte gespannt bis zum Ende zu.
“Hat er auch gesagt, warum er das Kleid gekauft hat?”
“Ja, er meinte, dass er nicht neben einem schlecht gekleideten Schlammblut auftauche wolle, oder so ähnlich. Eben ganz Malfoy-typisch…”, giftete Hermine.
Ginny sah sie verständnisvoll an.
“Ich glaube, ich hätte ihm eine Ohrfeige verpasst”, kicherte sie, Hermine musste lachen, bei der Vorstellung und wünschte sich, sie hätte es getan. Sie sah sein Gesicht vor sich, mit dem roten Abdruck ihrer Hand auf seiner Wange. Sie hielt sich die Seiten vor lachen und Ginny stimmte nun in ihr Lachen mit ein.

~*~



Da machte er sich die Umstände und kaufte Granger (Granger!!!) ein Kleid und sie fauchte ihn an. …Aber was sollte er auch anderes erwaten? Immerhin hatte er sie beleidigt. Dämliches Schlammblut…
“ähm… Draco?”
Der Angesprochene blickte auf und starrte in das besorgt wirkende Gesicht von Blaise Zabini.
“Alles okay? Du wirkst im Moment immer so abwesend.”
Blaise war der einzige, dem er nichts vormachen konnte. Der einzige, vor dem er seine Gefühle nicht verstecken konnte. Das ärgerte ihn, er sollte nicht durchschaubar sein.
Er verzog den Mund und winkte ab.
“Mir geht es gut, es ist alles in Ordnung!”, gab er grollend zurück.
Blaise musterte ihn abschätzend. Wieder etwas, was ihn ärgerte… konnte der Kerl sich nicht um sein eigenes Zeug kümmern?
“Na ja, wenn du meinst…”, sagte er schließlich, als er mit dem Mustern fertig war.
Draco sah sich in der großen Halle um und ertappte sich dabei, wie er zum Gryffindortisch hinüberspähte. Da saß sie. Zusammen mit Potter und Weasley. Sie lachten. Unnötig hart stach er mit seiner Gabel in seinem Rührei herum, was Blaise mit fragendem Blick beobachtete, dann folgte er seinem Blick und sah ebenfalls zum Gryffindortisch. Das entging Draco nicht und sein Blick wanderte zu ihm. Nun starrte er in Blaise’ dunkelbraune Augen, die seine Gestalt argwöhnisch betrachteten. Draco schaute herausfordernd, doch Blaise schüttelte nur den Kopf und wand den Blick ab, ohne etwas zu sagen.
War ihm auch recht so. Blaise sollte sich nicht in seine Angelegenheiten einmischen. Als er wieder aufsah, blickte er in zwei braune Rehaugen, die ihn anzufunkeln schienen, auf eine sehr unbehagliche Art und Weise. Aber sobald sich ihre Blicke trafen, senkte sie ihren Blick. Sie war immer noch wütend…
Man konnte es ihr nicht verübeln. Doch als sich gerade eben ihre Blicke trafen, rann ihm ein kalter Schauer den Rücken herunter.
Was hatte das schon wieder zu bedeuten?
Wütend darüber, dass er sich so viele Gedanken über Granger machte, ließ er sein Frühstück stehen und verließ die große Halle. Pansy, Crabbe und Goyle hatten nur flüchtige Blicke für ihn übrig, doch Blaise schaute ihm misstrauisch nach.*

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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:13 pm

* Chapter five: Ein Unfall in Zaubertränke


Hermine schaute ihm hinterher, wie er die große Halle verließ. Irgendetwas hatte ihn verärgert, schloss sie aus seinem Gesichtsausdruck. Wahrscheinlich war sie es gewesen. Er war erst so sauer gewesen, als sie zu ihm herübergesehen hatte. Aber mehr hatte sie doch gar nicht getan…
Warum dachte sie überhaupt darüber nach? Es war ihr egal. Sie musste Draco Malfoys Psyche nicht verstehen. Wer verstand sie schon? Niemand! Wahrscheinlich er selbst nicht einmal!
Aber so konnte es nicht weitergehen. Sie würden sich auf dem Abschlussball die Köpfe einschlagen, wenn es so weiterginge. Sie musste etwas unternehmen.
Sie entschuldigte sich bei Harry und Ron, dann machte sie sich auf den Weg, Malfoy zu suchen.
Laut Stundenplan, hatte er jetzt Zauberkunst zusammen mit Ravenclaw. Sie würde einfach dort vor dem Klassenraum warten. Da die anderen Slytherins noch in der großen Halle saßen, müsste er als erster auftauchen.
Sie wartete. Zehn Minuten vergingen und sie wurde ungeduldig. Wo trieb er sich denn rum?
Dann tauchte er plötzlich. Zu ihrem Glück alleine.
Als er sie erblickte, blieb er überrascht stehen und öffnete den Mund, um etwas zu sagen. Doch dann schloss er ihn wieder und kam zielstrebig auf sie zu.
“Granger, was tust du hier?”
“Malfoy…” Sie wusste nicht, wie sie anfangen sollte.
“Ja, das ist mein Name.”, sagte er mit spöttisch hochgezogenen Augenbrauen.
“…so geht das nicht weiter.”, sagte sie schließlich und schaute fest in seine silbergrauen Augen, die verwirrt zu ihr herabsahen. Er war mindestens einen Kopf größer als sie.
“Was kann wie nicht weitergehen?”, fragte der Slytherin irritiert.
“Das mit uns.”, uups, das sollte nicht so klingen, als wollte sie eine Beziehung beenden. Er wirkte amüsiert und ihre Wangen färbten sich rot.
“…ich meine, wir sollten uns nicht ständig streiten. Jedenfalls nicht bis zum Abschlussball. Danach können wir uns von mir aus angiften und verfluchen oder sonstiges…”, fügte sie mit immer noch geröteten Wangen hinzu.
Sein Blick wechselte von amüsiert zu nachdenklich.
Dann lächelte er und streckte ihr seine Hand entgegen.
“Okay. Waffenstillstand.”
Sie hätte nicht gedacht, dass es so einfach werden würde.
Zögerlich ergriff sie seine Hand. Erleichtert lächelnd wandte sie sich zum Gehen. Hoffentlich hielt er sich an den Waffenstillstand…

~*~


Zauberkunst hatte er überstanden, auch wenn ihm die überheblichen Ravenclaws ihm tierisch auf die Nerven gingen. Es war, als würde er in einem Raum voller Grangers sitzen.
Er schauderte bei diesem Gedanken.
Es war kalt in den Kerkern, eigentlich wie immer…
Auf Professor Snape wartend, stand er vor der Tür des Klassenzimmers.
Sie hatten jetzt Zaubertränke… zusammen mit Gryffindor.
Plötzlich stand jemand neben ihm.
Erschrocken sah er rüber.
“Hi Draco.”, sie grinste ihn an.
“Oh, du bist es…”
“Wen hattest du denn erwartet?”, fragte sie beleidigt und zog einen Schmollmund.
“Niemanden…”
Pansy gab auf. Seit einiger Zeit war er kein besonders guter Gesprächspartner mehr. Blaise stieß zu ihnen und Pansy war sichtlich erleichtert, wieder vernünftig mit jemanden reden zu können.
War ihm recht so. Er hatte eh keine Lust auf die Auseinandersetzung, die jetzt hundertprozentig gefolgt wäre.
Nach und nach trudelten die restlichen Schüler ein. Ein paar Slytherins hier, ein paar Gryffindors da…
Ihm war noch nie aufgefallen, wie weit entfernt die Slytherins wirklich von den Gryffindors standen. Eigentlich war es albern.
Er ließ seinen Blick umherschweifen, um sich nicht an dem Gespräch von Pansy und Blaise beteiligen zu müssen.
Granger stand an der gegenüberliegenden Wand und unterhielt sich angeregt mit Dean Thomas. Ein paar andere Gryffindors standen weiter hinten und… Moment mal! Dean Thomas?! Was war das denn?! Wo waren Narbengesicht und Wiesel?! Er schaute sich um. Potter und Weasley standen mit weiter hinten bei den Gryffindors. Und Weasley hatte ein Mädchen, dessen ihm entfallen war, an seinem Arm kleben. Er sah alles andere als glücklich aus. Draco musste hämisch grinsen bei diesem Anblick.
Es war ziemlich amüsant, Weasley dabei zuzusehen, wie er erfolglos versuchte, sie von sich zu schieben. Sie schien das jedoch überhaupt nicht mitzubekommen. Aber wieder zurück, zu der eigentlichen Frage: Das goldene Trio war getrennt?!
In diesem Augenblick tauche Snape auf. Mit wehendem Umhang betrat er das Klassenzimmer und die Schüler folgten ihm schweigend.
Alle ließen sich auf ihren Plätzen nieder und Snape schrieb Zutaten und Anweisungen an die Tafel, dann sprach er: “Da der Trank unmöglich alleine zu brauen ist, werden sie heute in Zweiergruppen arbeiten.”
Die Schüler fingen an zu murmeln und setzten sich schon in Zweiergruppen zusammen. Blaise hatte sich gerade neben ihn gesetzt, als Snape fortfuhr: “Nicht so eilig. Die Paare sind vorbestimmt, diesen Luxus ‘freie Auswahl’ wird es hier nicht geben.” Die Schüler murmelten wieder, diesmal nur verärgert.
“Ich werde die Gruppen nun vorlesen.” Professor Snape nahm eine Pergament von seinem Lehrerpult und entrollte sie, dann las er mit monotoner Stimme vor: “Lavender Brown und Blaise Zabini.”
Blaise verzog das Gesicht und erhob sich. Bevor er sich auf den freien Platz neben Lavender setzte, warf Draco ihm noch einen mitleidigen Blick zu. Warum musste Snape auch Gryffindor mit Slytherin paaren? Das war doch sonst nicht seine Art.
“Millicent Bullstrode und Ronald Weasley.” Draco sah zu Weasley, der Snape ungläubig anstarrte und Bullstrode dann einen verächtlichen Blick schenkte.
“Pansy Parkinson und Harry Potter.” Pansy wirkte mehr als verärgert. Ziemlich wütend sogar. Nachdem sie aufgestanden war, schob sie ihren Stuhl übertrieben hart wieder an den Tisch zurück, was ein lautes krachen mit sich brachte und einige Schüler zuckten erschrocken zusammen.
“Hermine Granger und Draco Malfoy.” War ja klar, dachte er sarkastisch. Granger packte ihre Sachen zusammen und schritt eilig auf seinen Tisch zu und ließ sich auf dem Platz, auf dem gerade noch Blaise saß, nieder. Sie sagte nichts. Warum sagte sie nichts? Müsste jetzt nicht eigentlich ein schlagfertiger Kommentar kommen? Dann würde er kontern und es würde die ganze Stunde so weiter gehen. Er musterte sie, was ihr nicht entging. Fragende, Rehbraune Augen sahen ihn an. Immer noch nichts.
Was war denn…? Dann fiel es ihm wieder ein. Sie hatten ja Waffenstillstand!
Schließlich wandte er den Blick ab.
Die ganze Klasse fing an zu brauen. Selbst Snape braute irgendeinen Trank.
Sie sollten diese Stunde den Trank des traumlosen Schlafs anfertigen.
Er las sich die die Zutaten an der Tafel durch und ging zum Vorratsschrank, während Granger anfing, alles eifrig vorzubereiten. Mit Zutaten bepackt kam er wieder an seinem Tisch an.
Granger und er konnten sogar sehr gut miteinander arbeiten, wenn sie sich nicht dauernd Beleidigungen an den Kopf warfen.
“Wir haben eine Zutat vergessen, Malfoy.”, sagte Granger stirnrunzelnd an ihn gewand. Er blickte noch einmal über Zutatenliste. Der Trank war schon halb fertig. Und Granger hatte recht (hatte sie das nicht immer?), er hatte die Fledermausflügel vergessen. Seufzend erhob Granger sich. Doch Draco stand ebenfalls auf.
“Lass. Pass lieber auf, der der Trank nicht anfängt zu kochen.”
Granger setzte sich wieder und las sich die nächste Anweisung durch, bevor sie sich wieder dem Trank widmete. Als er an Snape vorbeikam, stellte dieser gerade den fertig gebrauten Trank auf den Boden neben sein Pult. Der Kessel mit dem Gebräu, das helllila schimmerte, war ziemlich groß. Er war groß genug, um einen Erstklässler darin kochen zu können.
Draco suchte in dem unübersichtlichen Vorratsschrank nach den Fledermausflügeln. Und neben ihm suchten ein weiteres Augenpaar den Schrank ab. Er seufzte unterdrückt. Pansy. Sie schaute ihn höhnisch von der Seite her an. Schon wieder etwas, was er gar nicht vertragen konnte.
“Du scheinst dich ja ziemlich gut mit dem Schlammblut zu verstehen, Draco”, sagte sie und grinste durchtrieben.
“Was?”, fragte er ungläubig und Pansy lachte.
“So etwas nennt man zivilisiert, Pansy.”, sagte er trocken, “aber davon verstehst du nichts” Pansy schnappte zornig nach Luft, doch Draco wandte sich schon zum Gehen, da er die fehlende Zutat gefunden hatte.
Plötzlich stolperte er. Er taumelte und verlor schließlich ganz das Gleichgewicht. Das Letzte, was er sah, war die helle lila Flüssigkeit, bevor er in den Kessel hineinfiel.

~*~



Die Klasse hielt die Luft an. Geschockt betrachtete sie die Szene, die sich vorne am Lehrerpult abspielte. Während Professor Snape versuchte, Malfoy aus dem riesigen Kessel zu fischen, warf sie einen Blick auf Pansy, die als einzige nicht geschockt wirkte und sah, wie sie ihr gerade noch ausgestrecktes Bein langsam zurückzog, ein schadenfrohes Lächeln auf den Lippen. Hermine öffnete sprachlos den Mund. Hatte sie ihm Beinchen gestellt?
Sah ganz so aus…
Nun wanderte ihr Blick zu ihrem aufgebracht wirkendem Professor, der Malfoy zu fassen gekriegt hat. Doch als er ihn herauszog, hörte sie allgemeines Keuchen. Auch sie hatte überraschte aufgekeucht. Denn er hielt nicht, wie alle erwartet hatten, einen siebzehnjährigen Draco Malfoy am Umhangsaum. Nein, es war zwar Draco Malfoy, aber er war ganz sicher nicht siebzehn.
Alle fingen an, aufgeregt zu murmeln, doch Professor Snape unterbrach sie.
“RUHE!”, schrie er. Und die Schüler fuhren erschrocken zusammen. Auch Malfoy. Er hatte sich die Ohren zugehalten und sah den Zaubertrankmeister zitternd an. Es war Muckmäuschenstill, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Der Professor wandte sich an Hermine.
“Miss Granger, bitte bringen sie Mr Malfoy in den Krankenflügel und sagen sie Madam Pomfrey, dass er Verjüngungstrank zu sich genommen hat . Sie werden nächste Stunde mit ihrem Trank fortfahren, wenn ihr Partner wieder… geheilt ist.”, wies er an und Hermine nickte.
Malfoy blickte sich verstört um und zitterte immer noch. Hermine warf ihm einen fragenden Blick zu. Was war denn los mit ihm?
Sie verließ das Klassenzimmer. Malfoy folgte ihr unsicher und warf ihr immer wieder flüchtige Blicke zu.
“Das nenn ich mal eine aufregende Stunde, nicht wahr, Malfoy?”, fragte Hermine amüsiert und fing daraufhin an zu lachen.
Der Junge fuhr erschrocken zusammen, er war höchstens fünf Jahre alt.
“Was meinst du?”, fragte er und sah sie verwirrt mit großen, silbergrauen Augen an.
Hermine runzelte die Stirn. Kann es sein, dass…??
Sie beugte sich zu dem Jungen herunter, der einen Schritt zurück machte.
“Malfoy?”
“Woher kennst du eigentlich meinen Namen?”, fragte der kleine Junge noch verwirrter.
Wurden mit dem Trank aus seine Erinnerungen ausgelöscht? Oh, bitte nicht…
“Das… das erklär ich dir später.”, sagte sie schließlich.
“Ich heiße übrigens Draco.”, sagte jetzt der Junge und senkte seinen Blick.
Nun war es an Hermine, verwirrt zu sein.
“Das weiß ich doch…”
“Ach ja? Warum nennst du mich dann Malfoy?”, fragte der Junge.
“Ich…”, sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
“Gut. Ich nenne dich ab jetzt Draco, ok?”, fragte sie ihn und lächelte unsicher.
Der Junge nickte schüchtern. “Und wie heißt du?“, fragte er und blickte zu ihr hinauf. Sie musste lächeln. Malfoy war echt niedlich, wenn er so klein war. “Nenn mich Hermine”, antwortete sie. Zusammen machten sie sich auf den Weg zum Krankenflügel.

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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:16 pm

*Chapter six: Draco Malfoy mal anders


Sie betraten den Krankenflügel.
Hermine spürte wie etwas an ihrem Ärmel zupfte und blickte zur Seite. Draco Malfoy starrte sie mit großen Augen an.
“Hermine, was wollen wir eigentlich hier?”, fragte er sie und schaute sich im Raum um. Es waren kaum Betten belegt.
Hermine beugte sich zu dem kleinen Malfoy hinunter und lächelte ihn warm an.
“Das wirst du gleich schon sehen.”
Mehr konnte sie nicht sagen, da Madam Pomfrey in diesem Augenblick aus ihrem Büro gewuselt kam. Sie sah die beiden und blieb schlagartig stehen. Die Augen weit aufgerissen, starrte sie die Brünette und den kleinen Slytherin ungläubig an.
Hermine richtete sich wieder auf und der kleine Malfoy klammerte sich schutzsuchend an ihr Bein.
Madam Pomfrey schüttelte benommen den Kopf.
“Miss Granger, sie haben einen Sohn?”, flüsterte sie und blickte Hermine geschockt an, die belustigt den Kopf schüttelte. Sie beugte sich wieder zu dem Jungen herunter, der ihr Bein losließ und sagte leise: “Draco, warte hier. Ich muss nur kurz mit Madam Pomfrey sprechen, hast du gehört?”
Er nickte kurz.
Sie ging auf die verdutzte Krankenschwester zu und sagte an sie gewand:
“Oh, nein Madam Pomfrey. Ein Unfall in Zaubertränke. Malfoy”, sie zeigte mit einem Finger auf den kleinen, verängstigten Jungen, der in einer Ecke stand und starr den Boden betrachtete, “ist in einen fertig gebrauten Verjüngungstrank gefallen.”
Der Blick von Madam Pomfrey klärte sich. Nun sah sie Malfoy abschätzend an. “Miss Granger, wissen sie zufällig wie viel Mr Malfoy von dem Trank zu sich genommen hat?”
Hermine runzelte die Stirn.
“Nein, ich habe keine Ahnung….”
“Nun, dann kann ich ihm keinen Älterungtrank einflößen. Damit könnte großer Schaden angerichtet werden.”, Sie legte die Hand an die Stirn und schien angestrengt nachzudenken. ,”tut mir leid, aber ich kann da nichts tun. Wir müssen wohl oder übel warten, bis der Trank seine Wirkung verloren hat.”
Hermine starrte die Krankenschwester ungläubig an.
“Warten, bis der Trank seine Wirkung verloren hat?”, wiederholte sie, “aber… aber das geht nicht!”, rief Hermine hysterisch, was die Aufmerksamkeit von Malfoy erweckte, der sie wie gebannt ansah.
Sie vergrub den Kopf in ihren Händen.
“Aber… was soll ich denn in der Zwischenzeit mit ihm machen?”
“Ich denke, sie sollten mit ihm zum Schulleiter gehen und ihn über die Umstände aufklären.”
“Ja… ich denke, das sollte ich tun.”
“Tut mir leid, Miss Granger, aber ich kann ihnen wirklich nicht helfen.”, sie legte ihr beschwichtigend eine Hand auf die Schulter und lächelte ermutigend.
“Vielen Dank, Madam Pomfrey.”
Sie verabschiedete sich und ging auf Malfoy zu.
“Draco?”
Er hob schüchtern den Blick und sie lächelte, was er unsicher erwiderte.
“Ja?”
“Ich muss Professor Dumbledore einen kurzen Besuch abstatten. Würdest du mitkommen?”
Wieder nickte er nur kurz. Immer noch lächelnd, hielt sie ihm ihre Hand hin.
Er betrachtete sie verwirrt und machte keine Anstalten, sie zu nehmen.
“Nun nimm schon meine Hand, ich beiß auch nicht.”, ermutigte sie den kleinen Blonden.
Er zögerte kurz, bevor er sie lächelnd ergriff.

Sie standen vor dem Wasserspeier, hinter dem sich die Wendeltreppe befand, als Draco sanft an ihrem Ärmel zog.
Sie sah ihn neugierig an.
“Hermine?”
“Ja?”
Sie wartete ab, was er zu sagen hatte und ein ganzer Schwall an Fragen brach auf sie ein.
“Wo bin ich hier? Warum bin ich hier? Wo sind Mutter und Vater?”
Wie sollte sie ihm diese Fragen beantworten?
Sie öffnete den Mund und schloss ihn wieder, dann seufzte sie.
“Draco… ich werde dir deine Fragen beantworten, sobald ich wieder da bin. Und bitte rühr dich nicht vom Fleck, okay?”, bat sie.
“Okay…”, sagte der kleine Blonde kleinlaut.
“Gut. Geleebohnen.” Malfoy sah sie verständnislos an und runzelte die Stirn. Doch als sie plötzlich die Wedeltreppe hinter dem Wasserspeier freigab, hörte sie ein erstickten Laut des Erstaunens. Sie konnte nicht umhin, zu grinsen. Die Mini-Ausgabe von Malfoy starrte mit tellergroßen Augen auf die Treppe.
“Denk dran, du wartest hier an Ort und Stelle auf mich.”
Er nickte noch einmal zu Bestätigung.
Gehetzt betrat sie das Büro des Schulleiters, ohne nach dem Klopfen das ‘Herein’ zu erwarten.
“Professor!”
“Ja, Miss Granger?” Erst schaute er belustigt drein, doch als er Hermines aufgebrachten Gesichtsausdruck bemerkte, verblasste sein Lächeln und Besorgnis zeichnete sich in seinem Gesicht ab.
“Alles in Ordnung mit ihnen?”
“Nun, mit schon. Aber… Malfoy…”
Der Schulleiter runzelte die Stirn.
“Was ist denn los mit Mr Malfoy?”
“Er… er hatte einen Unfall in Zaubertränke. Ich war schon mit ihm bei Madam Pomfrey… auf Professor Snapes Befehl hin. Malfoy hat Verjüngungstrank zu sich genommen… aber wir wussten nicht wie viel… Madam Pomfrey kann ihm kein Gegenmittel verabreichen, weil sie die Dosis nicht bestimmen kann…”
“Warum hat Mr Malfoy denn Verjüngungstrank eingenommen?”
“Oh, er ist in den Kessel gefallen.”
Dumbledore gluckste und auch Hermine konnte zuckende Mundwinkel nicht mehr verhindern. Es war einfach zu komisch gewesen, wie Malfoy kopfüber in den Kessel geplumpst war.
“Aber… Professor, was soll jetzt mit ihm in der Zeit geschehen?”
Der Schulleiter setzte eine nachdenkliche Miene auf.
“In diesen Zustand sollte Mr Malfoy nicht ohne Aufsicht bleiben. Und sie, Miss Granger, sind die einzige, der ich so eine Aufgabe ohne Bedenken zuteil werden lassen kann.”
“Was!?”, rief Hermine aufgebracht, “aber Professor! Ich kann ihn doch nicht mit in die Mädchenschlafsäle nehmen. Wo soll er denn übernachten?”
“Ich denke, wir können sie beide so lange im Raum der Wünsche einquartieren und den Stoff, den Mr Malfoy in der Zeit verpasst, muss er wohl oder übel nachholen.”
Hermine Blick verfinsterte sich. Super! Mit Draco Malfoy im Raum der Wünsche eingesperrt. Auch wenn es nur seine Mini-Ausgabe war. Er war immer noch Draco Malfoy…
Ob sie das auf Dauer aushalten würde? Hoffentlich hielt die Wirkung des Trankes nicht allzu lange an.
“Und wo soll er hin, solange ich unterricht habe?”, fragte sie verstimmt.
“Sie müssen ihn in den Unterricht mitnehmen… eine andere Lösung fällt mir momentan leider nicht ein, Miss Granger. Es tut mir leid.”
“Okay… na gut. Ich werde dann gehen.”
“Viel Glück mit dem kleinen Mr Malfoy.”, setzte Dumbledore noch vergnügt hinterher. Er schien die ganze Situation ja unheimlich amüsant zu finden. Pah! Sie aber nicht!
Sie hatte ihre Hand auf dem Türgriff liegen, als ihr noch etwas einfiel. Schlagartig drehte sie sich um.
“Professor, mir fällt da gerade noch etwas ein. Ich glaube, dass mit dem Trank auch Malfoys Erinnerungen ausgelöscht wurden und er sich nur an das erinnern kann, was er bis zu diesen Alter erlebt hat. Was… was soll ich ihm denn jetzt erzählen?”, fragte sie hilflos.
Doch Dumbledore lächelte bloß süffisant und meinte: “Ihnen wird schon etwas einfallen.”
Soso… sie sollte sich also etwas einfallen lassen. Klar, wieso auch nicht? Wütend stapfte sie aus dem Büro des Schulleiters und stand nun wieder vor dem Wasserspeier.
Draco stand immer noch da, wo sie ihn hatte stehen lassen. Na ja, wenigstens war er gehorsam. Ganz anders, als der siebzehnjährige Malfoy. Das war ja schon mal ein Vorteil. Aber was erzählte sie ihm jetzt?
“Also, Draco. Du willst wissen, warum du hier bist?”
Er nickte.
“Okay. Verrätst du mir erst wie alt du bist?”, fragte sie ihn süßlich.
Von einem Augenblick auf den anderen lebte er auf.
“Ich bin schon vier. Und in ein paar Monaten werde ich fünf!”, verkündete er stolz und streckte ihr vier Finger entgegen, um seine Aussage zu verdeutlichen.
Oh ja, das war schon Malfoyhafter. Sie grinste. Trotzdem war noch nichts von Arroganz in seinen Worten zu entdecken. Aber er war ja auch noch ein Kind.
“Wow, dann bist du ja schon ein großer Junge.”, erwiderte sie fröhlich und fuhr mit der Hand durch sein Haar.
“Okay. Draco, du bist hier in Hogwarts, weil deine Eltern verreist sind und sie wollten, dass du unter Aufsicht bleibst.”, erklärte sie sachlich und plötzlich zog er eine Schnute.
“Mutter und Vater sind ohne mich verreist? Das ist aber nicht nett von ihnen…”, schmollte er.
“Aber, aber, Draco! Du wirst sicher Spaß haben. Du kannst echten Hexen und Zauberern zusehen. Du darfst sogar im Unterricht dabei bleiben, ist das nichts?”, fragte sie.
“Wirklich?”, seine Augen wurden groß, “echten Hexen und Zauberern?”
“Ja, wirklich.”
“Bist du auch eine Hexe, Hermine?”, fragte er interessiert und sie sah sie Aufregung in seinen Augen.”
“Ja, natürlich. Hogwarts ist immerhin eine Schule für Hexen und Zauberer.”
“Wow! Kannst du mir etwas zeigen? Vater hat von der Schule erzählt. Ich will auch auf die Zaubererschule! Meinst du, ich darf später auch hingehen?”
Sie schmunzelte. Er war er extrem schüchtern und jetzt sprudelten die Wörter nur so aus ihm heraus.
“Ich kann dir nachher ein paar Zauber zeigen. Und ja, ich bin überzeugt, dass du später auch auf die Schule darfst.”
Seine Augen leuchteten begierig und sahen aus wie flüssiges Silber. Noch nie hatte sie Draco Malfoy so aufrichtig fröhlich gesehen. Sie kannte ihn nur als hämisch, schadenfroh und herablassend. Es war schön, mal wahre Emotionen an ihm zu sehen. Ohne Maske.

Sie stand Hand in Hand mit Malfoy vor dem Raum der Wünsche und dachte angestrengt ‘Ich brauche einen Raum, in dem ich Malfoy und mich unterbringen kann’. Drei mal lief sie auf und ab, dann erschien plötzlich eine große Tür an der Wand. Wieder einmal bekam Malfoy große Augen und stürmte direkt hinein. Sie ging lächelnd hinter ihm her. Er war ja richtig lebhaft.
Anerkennend ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen. Er war groß genug für zwei Leute. Es würden sogar mehr Leute reinpassen, wenn man etwas umstellte. Alles war in warmen Braun- und Beigetönen gehalten. In einer Ecke stand ein großes Himmelbett mit hellbeige Bettwäsche und schweren, dunkelbraunen Vorhängen. In der anderen Ecke stand ein kleineres Bett mit Bettwäsche der selben Farbe. Überall im Raum waren Spielsachen verteilt und an einer Wand ragte ein großes Bücherregal aus dunklem Holz empor und direkt gegenüber war ein kleiner Kamin, vor dem zwei Sessel und ein Sofa standen. Sogar eine kleine Küchenzeile war vorhanden. Und neben dem großen Himmelbett befand sich noch eine helle Holztür. Sie vermutete, dass es der Eingang zu einem Badezimmer war. Malfoy rannte quietschend umher und schnappte sich einen Spielzeugbesen, der er erst einmal durchdringend musterte und seine Augen glänzten.
So schlimm konnte es ja nicht werden. Immerhin war Malfoy so klein sogar ganz niedlich. Und in so einem gemütlich wirkendem Raum konnte man gut leben. Sie schaute rüber zu Mini-Malfoy, der begeistert auf dem Besen flog. Sie beschloss, dass er gut beschäftigt war und nahm sich ein Buch aus dem Regal. Seufzend ließ sie sich in einem der Sessel nieder und schlug das Buch aus. Es würde alles ganz entspannt laufen.
Nachdem sie Malfoy ins Bett befördert hatte - er ließ es sogar bereitwillig zu - kuschelte sie sich ebenfalls unter ihre noch kühle Bettdecke. Bloß wenige Minuten später sank sie in einen tiefen, entspannten Schlaf.

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 10:18 pm

*Chapter seven: Silberkrautsaft und Zabini

Der nächste Morgen kam schneller als erwartet. Sie spürte die Wärme der Sonnenstrahlen, die durch das Fenster schienen, auf ihrem Gesicht und kniff die Augen zusammen. Brummend richtete sie sich auf und blinzelte vorsichtig. Das Zimmer war vollkommen ruhig. Gut, das hieß, dass Malfoy noch schlief. Ihre Schuluniform lag gefaltet auf einem Stuhl in der Nähe ihres Bettes, neben dem ihre Schultasche stand.
Moment?! Schultasche? Schuluniform?! Verflucht, sie hatte jetzt Unterricht!! Kräuterkunde!!
Hastig schlug sie die Bettdecke beiseite, sodass sie auf der anderen Seite hinuntersegelte und sprang aus dem Bett. Sie schwankte einen Augenblick, aufgrund des schnellen Aufrichtens, stand aber schnell wieder sicher. In Windeseile zog sie sich um und packte die fehlenden Bücher in die Tasche, die sie sich einfach herwünschte.
Gerade wollte Hermine aus den Raum stürmen, als es sie wie ein Schlag traf. MALFOY! Mist! Sie rannte zu seinem Bett, um ihn zu wecken und schnell umzuziehen. Doch vor seinem Bett blieb schlagartig stehen. Sie wusste nicht, was sie jetzt fühlen sollte. Wut? Schock? Enttäuschung? Besorgnis? Wahrscheinlich traf alles zu, denn sein Bett war verlassen.
Was konnte eigentlich noch alles schief gehen?

Badezimmer! Gehetzt hechtete sie durch den Raum, bis sie vor der Badezimmertür stand und riss sie mit einem Ruck auf.
Verdammt! Hier war er auch nicht! Wo konnte dieser kleine Kerl sein?
Hermine verschloss die Tür wieder und rutschte daran hinab. Was sollte sie jetzt tun…?? Nachdenklich legte sie sich eine Hand an die Stirn und überlegte angestrengt.
Sie hatte sich also geirrt - Malfoy mach auch als kleiner Junge Ärger. Aber war das nicht eigentlich offensichtlich? Seufzend richtete sie sich wieder auf und beschloss Ruhe zu bewaren. Er konnte ja nicht aus dem Schloss herausgekommen sein und wenn sie ihn wiederfinden würde, musste sie sich die Tür ausbruchssicher wünschen! Oh ja!

Oh Gott, in der Aufregung hatte sie ganz vergessen, dass sie schon viel zu spät zum Unterricht war. Malfoy musste warten!
Sich ihre Tasche schnappend, rannte sie aus dem Raum der Wünsche, die Gewächshäuser im Visier.
Sie rannte über die Ländereien so schnell sie konnte, bis sie völlig aus der Puste ankam. Zum Glück war Professor Sprout noch nicht da. Harry und Ron musterten sie beide grinsend.
“Was?”, fragte sie gereizt.
“Du kommst beinahe zu spät? Du? Hermine Granger?”, entgegnete Ron gespielt schockiert und schaute sie an, als wäre sie ein Alien .
“Ja… es gab Probleme.”, meinte Hermine und fuhr sich erschöpft vom Laufen über die schweißnasse Stirn.
“Was denn für Probleme?”, ergriff Harry das Wort und seine Augen funkelten schelmisch.
Hermine holte tief Luft und erzählte den beiden, was gestern nach der Zaubertränke-Stunde noch alles geschehen war und, dass sie jetzt für Malfoy den Vormund spielen musste. Natürlich auch, dass er abgehauen war.
“Soso, der kleine Malfoy ist also abgehauen?”, grinste Ron.
“Ja. Ich habe absolut keine Ahnung, wo er sein könnte.” Hermine vergrub ihr Gesicht in den Händen und seufzte verzweifelt.
Die beiden anderen Gryffindors brachen in Gelächter aus.
“Also ehrlich gesagt, finde ich das überhaupt nicht komisch, Jungs! Ich werde Ärger bekommen, wenn…” sie brach mitten im Satz ab. Vor Harry stand plötzlich der blonde Rebell, der schuldbewusst zu Boden blickte und sich nicht traute aufzuschauen.
“Was…?!” verwirrt starrte sie den vierjährigen an.
“Wir haben ihn heute morgen in der Großen Halle aufgegabelt. Er hat einen ziemlich verstörten Eindruck gemacht, wegen der ganzen Schüler und der Lautstärke nehme ich an. Und wir haben uns schon gedacht, dass er dir entwischt ist, während du geschlafen hast.”, erzählte Harry glucksend und tätschelte dem Blonden den Kopf, “er scheint also auch in diesem Zustand Ärger zu machen.”
Jetzt schmollte Malfoy. “Ich mache gar keinen Ärger.”, beschwerte er sich.
Er hob jetzt schüchtern und reuevoll den Blick zu Hermine.
“Tut mir leid, dass ich abgehauen bin.”, flüsterte er beinahe unhörbar.
Hermine ging in die Knie und strich ihm über die Wange.
“Ist schon gut, solange du das nicht noch einmal tust, hörst du!”, sagte sie eindringlich.
“Versprochen.” Malfoy schaute sie aufrichtig an. “Also bist du nicht sauer?”, fragte er zaghaft und wirkte nervös.
Hermine lächelte den kleinen Slytherin liebevoll an.
“Nein, ich bin nicht sauer”, erwiderte sie.
Erleichtert quietschend warf er sich ihr in die Arme. Hermine war zuerst überrascht, doch dann schlang sie beide Arme um ihn und hielt in Fest.
Sie hoffte, dass er sich später an nichts mehr erinnern konnte, sie sollte Snape mal einen Besuch abstatten und ihn über die Wirkung und Folgen des Trankes ausfragen.

Professor Sprout kam und Hermine ließ Malfoy wieder los. Jetzt wurde ihr erst bewusst, dass es extrem still war und alle das Geschehen gespannt beobachtet hatten. Wie konnte man bloß so neugierig sein?
Einige Mädchen betrachteten den kleinen Malfoy mit glitzernden Augen und Lavender kam schon auf sie zugeschritten. Währenddessen schloss Professor Sprout die Gewächshäuser auf. Lavender stürzte sich auf Malfoy und erdrückte ihn beinahe in einer festen Umarmung.
“Oh, der ist ja so süß!!”, schwärmte sie.
Ron, der das ganze argwöhnisch beobachtete, wand sich etwas besorgt an das Mädchen: “Ähm… Lavender? Ich glaube, er bekommt keine Luft mehr. Sieh dir mal sein Gesicht an, es ist schon ganz lila…”
Geschockt ließ sie den Blonden los und schlug die Hände vor den Mund.
“Tut mir leid! Das wollte ich nicht, geht es wieder?”, fragte sie und sah Malfoy voller Besorgnis an, dessen Gesicht langsam wieder seine normale Farbe annahm. Er nickte bloß, dann ergriff er schutzsuchend Hermines Hand und sah sie ängstlich an.
Lavender richtete sich wieder auf und sah enttäuscht in Richtung Hermine und Malfoy, bevor sie eingeschnappt schnaubend abzog, Ron mit sich ziehend. Der blickte panisch zu Harry und machte eine Geste, die so viel bedeutete wie ‘rette mich!’, doch Harry fing bloß an zu Lachen und betrat hinter Professor Sprout, Hermine und Malfoy das Gewächshaus.

Die Professorin baute sich vor der Klasse auf und hielt eine silbern glänzende Pflanze in der linken Hand. Gespannt lauschte Hermine was sie sagte und Malfoy hopste neugierig auf und ab, da er zu klein war und nichts sehen konnte. Hermine hob ihn hoch und setzte ihn auf ihre Hüfte, sofort hielt er sich an ihren Schultern fest und lauschte ebenfalls.
“Das hier”, Professor Sprout hielt ihren linken Arm ein wenig höher, sodass alle sehen konnten, “ist eine Silberkrautpflanze. Sie sind sehr selten und ihr Saft hat heilende Fähigkeiten. Eine ausgewachsene Pflanze gibt ca. anderthalb Phiolen Saft ab. Ich möchte, dass sie die Pflanzen auspressen, aber bitte ohne Zauberei! Das könnte den Saft wirkungslos machen. Fangt an.”
Die Klasse setzte sich in Bewegung. Hermine - immer noch mit Malfoy auf dem Arm - holte sich eine Silberkrautpflanzen. Zurück an ihren Platzt, versuchte sie so gut es ging diese auszupressen. Malfoy schaute interessiert zu, sie hatte ihn auf den Tisch gesetzt, damit er auch etwas sehen konnte. Sie hatte schon eine Phiole voll, der der Rest wollte einfach nicht raus… und Magie durfte sie nicht benutzen. Seufzend studierte sie die Pflanze und versuchte noch einmal mit dem Messer den letzten Rest rauszupressen… doch es funktionierte nicht, sie gab auf und legte das Messer wieder beiseite.
“Hermine?”, fragte Malfoy. Die Brünette blickte auf und sah in flüssiges Silber.
“Ja?”
“Brauchst du vielleicht Hilfe?” er nahm die Phiole in die Hand und beäugte interessiert sie glasklare Flüssigkeit darin. Hermine lächelte ihn warm an.
“Ich glaube nicht, dass du mir dabei behilflich sein kannst”, erwiderte sie.
Jetzt zog der kleine einen Schmollmund und sah ihr bittend in die Augen.
“Oh, bitte Hermine! Ich will es auch mal versuchen! Bitte, bitte, bitte!”, bat er weiter.
Sie ergab sich. Wie sollte sie auch anders, bei den Augen und dem Schmollmund?
“Okay, aber sei vorsichtig mit dem Messer!”, mahnte sie und reichte es ihm.
Zögerlich nahm er es in die rechte Hand, die beinahe völlig ausgepresste Pflanze nahm er in die andere und hielt sie über ein Gefäß, dass den Saft auffangen sollte. Hermine bezweifelte, dass er noch etwas herausbekam. Langsam drückte er die Klinge auf das Silberkraut…
Und tatsächlich! Es tropfte die klare Flüssigkeit in das Gefäß hinein.
Malfoy drückte weiter, bis nichts mehr kam und Hermine schaute ihm begeistert zu. Wie machte er das?!
“So, fertig. Jetzt kommt nichts mehr”, verkündete er freudestrahlend und legte sein Werkzeug weg.
“Das hast du super gemacht, Draco!”, lobte sie den Blonden, “aber wie hast du das gemacht?”
Malfoy zuckte mit den Schultern.
“Ich weiß nicht… ich hab’s einfach gemacht”, antwortete er mit einem fetten, zufriedenen Grinsen im Gesicht.
Hermine lieferte Professor Sprout die beiden Phiolen voll Silberkrautsaft, die sie dankend annahm. Auf dem Rückweg blickte sie sich in der Klasse um, außer ihr war bloß eine weitere Person fertig geworden und das war Blaise Zabini. Ron und Harry hatten beide noch nicht einmal eine halbe Phiole voll…
Und Lavender klebte förmlich an Ron, sodass er kaum Bewegungsfreiheit hatte. Kichernd kam sie wieder an ihrem Platz an.
“Draco, wir sind fer…”, sie schaute verstört auf den Tisch. Hatte er nicht gerade noch da gesessen? “Draco?”, rief sie, sodass es die ganze Klasse hören konnte. In sekundenschnelle hatte sie die ungeteilte Aufmerksamkeit und stille breitete sich auf. Ihr Gesicht lief rot an, sie hatte doch nicht so laut rufen sollen.
Sich umschauend erspähte sie dann den blonden Haarschopf. Er stand neben Zabini, der sie abschätzend anblickte. Es war Fassade, das wusste sie, denn sie hatte schon mehrmals in Verwandlung mit ihm zusammenarbeiten müssen und er war eigentlich ganz nett… der einzige Slytherin, den sie wenigstens halbwegs leiden konnte. Alle hat sich wieder ihrer Arbeit zugewandt und interessierten sich nicht weiter für das Geschehen.
Zielsicher schritt sie auf den Franzosen und den kleinen, blonden Teufel zu.
“Draco, ich hab doch gesagt, du sollst nicht einfach abhauen”, redete sie auf den Blonden ein, der wieder einmal schuldbewusst den Blick gesenkt hatte.
“Ja, ich weiß…”
“Und warum tust du es dann trotzdem?” sie konnte nicht verhindern, dass ihr Ton ein wenig strenger wurde.
“Blaise wollte mir ein paar Zauber zeigen”, verkündete der Blonde.
Hermine warf Zabini einen anklagenden Blick zu, doch der verteidigte sich: “Hey, Granger… da is doch nichts dabei. Ich werde ihn dir schon in einem Stück zurückbringen.”
Sie seufzte ergeben.
“Okay, ist ja gut. Aber die Stunde ist gleich zu Ende.”
“Ja, ich weiß. Was passiert jetzt überhaupt mit ihm?”, fragte der Franzose mit einem Seitenblick auf den kleinen Jungen, der nicht mehr zuhörte, sondern mit den Resten von Zabinis Pflanze rumspielte.
“Ich bin sein Vormund bis der Trank seine Wirkung verliert”, antwortete sie.
“Das heißt, er wohnt jetzt im Gryffindorturm?” Zabini sah entrüstet aus.
“Nein, er und ich sind solange im Raum der Wünsche untergebracht”, erwiderte Hermine und betrachtete amüsiert sein Gesicht.
“Ach so… gut.”
Professor Sprout erklärte die Stunde für beendet und Hermine ergriff Malfoys Hand, um ihn mitzuziehen. Sie wollte gerade über die Schwelle nach draußen schreiten, als sie Zabinis Stimme hörte: “Granger, warte!”
Sie drehte sich um und sah ihn auf sich zuhasten, keuchend blieb er schließlich vor ihr stehen.
“Was willst du?”, fragte sie, aber es klang nicht unfreundlich.
“Kann ich euch heute besuchen kommen?” Er sah sie bittend an und auch Malfoy regte sich jetzt.
“Oh ja! Bitte Hermine!! Bitte, bitte, bitte!!”, bettelte er und zog an ihrer Hand.
“Wenn aufhörst zu betteln, dann ja”, augenblicklich hörte er auf und umschlang dann ihre Beine.
“Danke, Hermine! Du bist die Beste!”, quietschte er fröhlich und hopste dann auf und ab.
Zabini fing an zu lachen und wuschelte dem kleinen durchs Haar.
Harry und Ron kamen auch endlich durch die Tür und zusammen machten sie sich auf den Weg in die Große Halle

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Lily Wolfe
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BeitragThema: Re: Their Last Year   Mo Jun 07, 2010 11:29 pm

super Story xDDD

Zitat :
“Oh, der ist ja so süß!!”, schwärmte sie.
Ron, der das ganze argwöhnisch beobachtete, wand sich etwas besorgt an das Mädchen: “Ähm… Lavender? Ich glaube, er bekommt keine Luft mehr. Sieh dir mal sein Gesicht an, es ist schon ganz lila…”
Geschockt ließ sie den Blonden los und schlug die Hände vor den Mund.

Ich hab mich weggeschmissen xDDD Mach weiter so

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BeitragThema: Re: Their Last Year   Di Jun 08, 2010 1:57 pm

da stimme ich Lily auch zu Wink
find die Story echt gut *___*
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